Ruhige Strände und Naturschwimmbecken auf Madeira

Madeira bietet weniger Sandstrände, dafür aber einzigartige Felsbuchten und Meerwasserbecken. Ruhigere Orte sind oft nur eine kurze Fahrt entfernt.

Baden auf Madeira: Ein besonderes Erlebnis

Madeira ist vulkanischen Ursprungs, daher findet man hier selten lange Sandstrände. Die wenigen vorhandenen Sandstrände sind oft künstlich angelegt. Das Baden findet meist in natürlichen Meerwasserbecken statt, die vom Atlantik durchspült werden, oder in kleinen, geschützten Buchten. Diese Orte sind besonders reizvoll, da sie die raue Schönheit der Insel widerspiegeln. Während die bekannteren Strände und Schwimmbereiche schnell voll werden können, bieten abgelegenere Buchten und Becken eine ruhigere Alternative für entspannte Stunden am Wasser. Die einzigartige Geografie der Insel schafft hier ganz besondere Badeerlebnisse, die sich von denen auf dem Festland unterscheiden.

Meerwasserbecken und versteckte Buchten

Kleine Buchten mit dunklem Sand, wie die Praia Maiata an der Ostküste, bleiben auch dann ruhig, wenn die Hauptstrände belebt sind. Natürliche Meerwasserbecken, oft in Felsformationen integriert, sind eine sicherere Option bei stärkerem Wellengang. Die Felswände dämpfen die Kraft der Wellen und schaffen geschützte Bereiche zum Schwimmen. Orte wie Porto Moniz sind berühmt für ihre beeindruckenden vulkanischen Schwimmbecken, aber auch kleinere, weniger bekannte Becken finden sich entlang der Küste. Diese natürlichen Pools bieten eine erfrischende Abkühlung und die Möglichkeit, das Meer in einer geschützten Umgebung zu genießen. Bei der Planung Ihres Besuchs hilft Ihnen unser kostenloser digitaler Reiseplaner, der auch solche versteckten Orte berücksichtigt.

Erfrischung unter Wasserfällen

Im Inselinneren führen einige Levada-Wanderungen und kleinere Pfade zu Süßwasserbecken unter Wasserfällen. Ein Beispiel ist Poco das Pulgas, das zu Fuß erreichbar ist. Diese Süßwasserpools sind oft kühler und liegen im Schatten, was sie besonders in den wärmeren Monaten attraktiv macht. Die beste Zeit für solche Ausflüge ist vom späten Frühling bis in den Herbst hinein, wenn die Wasserfälle genügend Wasser führen. Diese Orte bieten eine willkommene Abwechslung zum Salzwasser und eine Möglichkeit, die üppige Natur Madeiras zu erleben. Denken Sie daran, geeignetes Schuhwerk für die Wanderungen mitzubringen.

Sicherheit und beste Reisezeit

Informieren Sie sich vor dem Schwimmen über die Seelage und achten Sie auf eventuelle Flaggen an bewachten Becken. Für ruhigeres Wasser und einfachere Parkmöglichkeiten empfiehlt sich ein Besuch am Vormittag. Die Nordküste ist generell kühler und grüner, während die Süd- und Ostküste wärmer sind. Die Meerestemperaturen sind von Juni bis Oktober am angenehmsten, mit Werten um 20 bis 23 Grad Celsius. Viele Einheimische und Besucher schwimmen auch außerhalb dieser Monate, wenn sie die kühlere Erfrischung suchen. Die Nutzung unseres digitalen Reiseplaners kann Ihnen helfen, Ihre Ausflüge basierend auf Wetter und Gezeiten optimal zu planen.

FAQ

Gibt es auf Madeira Sandstrände?
Madeira hat nur wenige Sandstrände. Die meisten Bademöglichkeiten finden sich in natürlichen vulkanischen Meerwasserbecken und kleinen Buchten mit dunklem Sand oder Kies.
Sind die natürlichen Meerwasserbecken sicher?
Die bewirtschafteten Becken sind bei ruhiger See generell sicher. Die Felswände schützen vor den direkten Wellen. Bei starkem Seegang ist Vorsicht geboten.
Wann ist das Meer auf Madeira warm genug zum Schwimmen?
Die Wassertemperaturen sind von Juni bis Oktober am besten, etwa 20 bis 23 Grad Celsius. Viele Menschen schwimmen aber auch außerhalb dieser Zeit.
Benötige ich ein Auto für ruhige Badeorte?
Meistens ja. Busse fahren die größeren Küstenorte an, aber die abgelegeneren Buchten und Wasserfälle sind oft besser mit dem Auto erreichbar.
Welche Küste ist zum Baden am besten geeignet?
Die Südküste ist oft sonniger und wärmer, mit einigen schönen Buchten. Die Nordküste bietet beeindruckende natürliche Meerwasserbecken wie in Porto Moniz.
Gibt es Süßwasserbadeplätze auf Madeira?
Ja, im Inselinneren gibt es einige Süßwasserpools unter Wasserfällen, die über Wanderwege erreichbar sind. Diese sind besonders erfrischend.

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